Alle Menschen suchen nur zwei Dinge: Glück und Freiheit. In bildhafter Art erzählt der Autor traumhaft anmutende Erlebnisse im fernen Indien. Er reiste auf Einladung als ein alltäglicher Schiffstourist nach Asien, lernte dort die Praktiken der uralten Hindu-Tradition und Rishis kennen, erhielt Einweihung in den berühmten Orden des Shankara und kehrte als Yogi zurück in seine europäische Geburtsheimat. Hier lebt er jetzt als Privatmann, kaum in Berührung mit der Öffentlichkeit. Er betrachtet es nicht als seine Aufgabe, jemanden für seine Ansicht zu gewinnen. Er will nur zeigen, wie jeder die unausgeschöpften Tiefen seines Innern ausloten kann, um den notwendigen Frieden des Herzens, Heiterkeit des Gemütes, Furchtlosigkeit im Lebenskampf und Sicherheit in sich zu gewinnen. Für diesen Zweck will er seine im Druck festgehaltenen Erfahrungen den seelisch Hungernden und Dürstenden zugänglich machen. Nur in besonderen Fällen widmet er sich ernsthaft Strebenden, um sie geistig zu fördern, weil er aus eigener, schmerzhafter und leidgeprüfter Erkenntnis weiß, wie schwierig es ist, den rechten Weg zu finden. Alle Wissenden und Eingeweihten, so hat er gehört und erlebt, behaupten einmütig: Der Pfad zum Absoluten ist mit Dornen gepflastert. Wenige erreichen das Ziel, und wenn, dann nur nach langen Dezennien der Enttäuschung und Verwirrung! Dem Verfasser begegneten Wesen, die jene Dinge vollbrachten, welche wir einfachen Sterblichen als übernatürlich bezeichnen. Doch wissenschaftlich begründet, sind es nur verfeinerte Naturgesetze. Bei diesen "Atomforschern des Geistes" ist oft die Grenze zwischen Gott und Mensch verwischt gleich der Linie zwischen Wille und Schicksal. Wir geraten beim Lesen in Verwunderung und Erstaunen, weil Wahrheiten offenbart werden, die entweder ketzerisch anmuten oder genial. Doch der Autor lehnt entschieden ab, ein Lehrer der Weisheit zu sein mit Gruppen- oder Vereinsgründung. Denn er glaubt und weiß, dass allen Menschen die gleiche Fülle an Möglichkeiten innewohnt und eingeboren ist, nur verhüllt von vielen Schleiern, die einer nach dem anderen entfernt werden in der harten und unerbittlichen Schule des Daseins und der Natur. Er nennt sich weder Dichter noch Philosoph, sondern sagt ganz schlicht: Ich bin nur ein Mensch wie DU auch! Trotzdem liegt zwischen den Zeilen etwas Unaussprechliches und Undefinierbares, das manchmal in den prosaisch hingeschriebenen Zeilen aufleuchtet wie ein Fanal, dass wir irdischen Figuren mehr im Innersten bergen, als wir im Äußeren darstellen, und dass kaum eine Verwirklichung von noch so gigantischen Ausmaßen unmöglich scheint. Die Gegenwart von Raumfahrten, Satelliten, Computern, Mikrochips, Forschungen und Entdeckungen bestätigt diese Anschauung und die Zukunft wird sie beweisen. Vielleicht dünkt es nüchternen Realisten des Abendlandes, als seien die Kapitel des vorliegenden Werkes ein Ausdruck des Worts des Meisters: "Euer Reich ist nicht von dieser Welt der engen Begrenzung!" Seiten 445 kart. EUR 17.90
|